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In Bearbeitung wegen Corona                  Programm der SEN München

Wir  wollen eine Politik, die die Interessen der älteren Generation berücksichtigt! Dies ist eine Voraussetzung dafür, Erfahrung und Kompetenz, die die Älteren im Laufeihres  Lebens erworben haben, an die nächsten Generationen weiterzugeben.                

Kurzfassung des Programms, das erstmals 2005 aufgelegt wurde

Auszug aus dem Programm "Das Leben in der Großstadt"

Senioren sind erfahren und kompetent.

Wir denken an unsere Enkel und wollen eine Politik , die ein Miteinander von Jung und Alt zum Ziel hat und die mit der einseitigen Darstellung „Unsere Senioren werden zu alt .“ aufräumt.  Es muss gründlich umgedacht werden, denn die "Altersdiskriminierung " der Vergangenheit löst die Probleme nicht.

Wir wollen keinen Generationenkonflikt und schon gar nicht auf Kosten unserer Nachkommen leben, sondern den Ausgleich zwischen den Generationen.

Tatsache ist, dass unser Sozialsystem sich der modernen Zeit anpassen muss.

An erster Stelle muss hier die Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik genannt werden, ebenso die verfehlte Familien- und Finanzpolitik.

Wir wollen als Senioren-Union München, wie andere Interessenvertreter auch, unsere Anliegen und Forderungen öffentlich machen und die Politik auf Probleme hinweisen. Wir haben ein umfassendes Programm "Das Leben in der Großstadt" erarbeitet. Im Internet ist  auf der Web-Seite der Senioren-Union unter   www.senioren-union-muenchen.de   zu finden.

Daraus nachfolgend nur einige Auszüge.

Das Leben wird immer teurer

Die Bundesregierung hat insbesondere die Rentner belastet.

Nullrunden und zusätzliche Rentenkürzung durch die Verdoppelung des

  Pflegeversicherungsbeitrages auf 1,7 %.

 Krankenkassenbeiträge werden in voller Höhe (vorher 50%) auf Betriebsrenten   und Versorgungsbezüge, die aus einem Beschäftigungsverhältnis resultieren, wie Direktversicherungen und Pensionskassen, erhoben.

 doppelte Besteuerung der Rente. Der steuerpflichtige Anteil der gesetzlichen

  Rente stieg von 27% auf 50%. Von der steuerlichen Freistellung der Rentenbeiträge profitiert der heutige Rentner nicht. Er hat bis zu seinem Ausscheiden aus dem  Berufsleben seine Beiträge aus versteuertem Arbeitseinkommen geleistet.

Erhöhungen, die alle betrifft, jedoch der Rentner hat keine Möglichkeit diese aufzufangen: 10€ Praxisgebühr, kein Zahnersatz, 10% Zuzahlung bei Medikamenten und bis zu 28 Tagen 10€ pro Tag für Klinikaufenthalt und Rehabilitation.

Erhöhungen der Stadt München, die das Wohnen verteuern: Grundsteuer, Wasser, Gas, Strom

 Erhöhung des MVV bei gleichzeitigem Abbau der Serviceleistungen, wie den   Verkauf von Streifen- und Monatskarten an Kiosken und in Geschäften.

 

Das Leben im Alter ist schwierig.

Wir fordern deshalb:

    • Wohnungsbau: Im sozialen Wohnungsbau ist ein bestimmter Anteil für Ältere  und Behinderte einzuplanen.
    • In Neubaugebieten sind Alten- und Pflegeheime einzuplanen
    • Wohnberatung für altersgerechte Wohnungsanpassung und Streichung der Bestimmung, dass in Erhaltungssatzungsgebieten die Nachrüstung von Wohnungen mit Balkonen als Luxussanierung eingestuft wird.

       Wohnungen für betreute Wohngruppen unter Mitwirkung der Angehörigen

                   stadtteilbezogene Altenheimversorgung

    • Mietspiegel für Alten- und Pflegeheime
    • Ausbau von Hospizeinrichtungen
    • Bessere Bezahlung der Altenpflegeberufe
    • Vor Bestellung einer Betreuung (früher Vormundschaft gen.) sind die Angehörigen anzuhören und vorrangig als Betreuer einzusetzen.
    • Die Wahl von Heimbeiräten ist öffentlich bekannt zu machen.

  Gegen Altersdiskriminierung

      Nur ein Drittel der 55 Jährigen bis 65 jährigen haben eine Beschäftigung.  In allen Industrieländern ist die Quote der älteren Beschäftigten doppelt so hoch und höher als bei uns.

      Zu bemerken ist auch, dass sich erhebliche Veränderungen des Alters von heute gegenüber dem Alter von früher ergeben haben. Die Älteren sind länger gesund und leistungsfähiger geworden. Deshalb ist die  eingeführte kalendarische, berufsbezogene Höchstaltersgrenze auf vielen Gebieten nicht mehr haltbar. Einige Beispiele:

      Tätigkeit als Schöffe für über 70 Jährige nicht möglich

      Ärzte mit 70 Jahren verlieren die Approbation als Kassenärzte

      Öffentlich bestellte Gutachter dürfen nicht älter als 68Jahre sein

      Erfahrene Bürgermeister dürfen mit 65 Jahren nicht kandidieren

      Die Bundesregierung ist aufgefordert gegen die Altersdiskriminierung vorzugehen. Die Realität zwingt auch zu einem Umdenken in  der Verfassungswirklichkeit.

       

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