Wohnen -  Ein Stück Heimat bewahren
 
 
In Städten wie auch in bestimmten ländlichen Regionen wird der finanzielle und steuerliche Anreiz zur Förderung des Sozialen Wohnungsbau mit  Seniorenwohnungen zu bezahlbaren Mieten weiter ausgebaut. Gerade in Städten wie München ist das Risiko der Altersarmut groß. Mieten steigen nach einer Sanierung kräftig.

Zu fördern ist auch das „ Wohnen im angestammten Quartier“, mit der Möglichkeit eine größere Wohnung nach Auszug der Kinder und Tod des Ehepartners in eine kleinere umzutauschen.  Einrichtungen für das tägliche Leben sollen weiter fußläufig erreichbar sein.

Auch die dritte Lebensphase wird nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen gestaltet. Für das Wohnen gibt es Möglichkeiten, die auch von Staat und Kommune finanziell zu fördern sind:
           Barrierefreies Wohnen zuhause auch mit ambulanter Pflege
           Mehrgenerationen-Wohnen ( Wohnen von Alt und Jung)
           Haus- und Wohngemeinschaften  auch mit Pflegewohnplätzen und
         „Betreutem Wohnen“,
         Alten- und Pflegeheimen mit stationärer Pflegeeinrichtung

Das Wohnen auf dem Land kann verbessert werden. Dazu sind Vorgaben von Kommune und Land erforderlich: Den öffentlichen Nahverkehr verbessern, die Verdrängung der Nahversorgung  aus dem Ortskern hin zu Supermärkten bremsen, die ärztliche Versorgung sichern und das teilweise Fehlen kultureller und sozialer Einrichtungen beseitigen.

Das Wohnumfeld mit Gehsteigen, Straßenquerungen und Plätzen
           auch Bushaltestellen ist barrierefrei zu gestalten, besonders für älteren Menschen                                         
           auch mit  Kompetenzeinschränkungen und Behinderungen.


 Obdachlosigkeit
           Besonders betroffen sind größere Städte, die regelmäßig die Unterbringung          
           Obdachloser eines großen Teils aus den Landkreisen sicherstellen müssen.
           Seit Jahren nimmt die Altersarmut zu. Neben prekären oder gebrochenen    
           Erwerbsbiografien, macht sich die gesetzliche Senkung des Rentenniveaus          
           bemerkbar. Die Rente ist daher der Produktivität (Bruttosozialprodukt)    
           anzugleichen.


In Stichworten:
Sozialen Wohnungsbau,  bezahlbaren Mieten, Wohnen im angestammten Quartier,
Wohnen auf dem Land, finanzeille Förderung, Wohnumfeld, Obdachlosigkeit , Altersarmut , Rente 



Mobilität im Alter -  ein Stück Lebensqualität,

Führerschein im Alter
         Eine Pflicht zur regelmäßigen Erneuerung der Fahrerlaubnis oder zwangsweise             
         verordnete Tauglichkeitsuntersuchungen werden abgelehnt. Wünschenswert ist    
         vielmehr, dass ältere Verkehrsteilnehmer auf ihre persönlichen altersspezifischen 
         Stärken und Schwächen aufmerksam gemacht werden.


Förderung der Mobilität mit der Bahn und Öffentlichen Nahverkehrsmittel     
           für Seniorinnen und Senioren  - „Mobilitätstraining“ anbieten.  Es werden
           Rahmenbedingungen für die kommunalen Verkehrsverbünden und die     
           Deutsche Bahn AG durch die Staatsregierung vorgegeben, wie die Benutzung von
           Bus, Tram und S-Bahn wie Regional- und Fernzügen in Stadt und Land verbessert
           und gefördert werden kann, neben speziellen Tarifen mit einem deutlichen
           Preisnachlass für Senioren, dazu  einheitliche Fahrkartenautomaten.
           Die meisten Anrainerstaaten haben günstigere Seniorentarife als wir.


Schutz als Fußgänger,  Radfahrer und Autofahrer im Verkehrsraum durch Aufklärung und Schutzmaßnahment, weil Ältere Verkehrsteilnehmer - zumindest teilweise - andere Mobilitäts-Bedürfnisse und Mobilitäts-Probleme als jüngere haben.


Unfälle von älteren Menschen im Verkehr beim Zu-Fuß-Gehen und beim Radfahren ist wesentlich größer als beim Autofahren. Am größten ist das Fußgänger- und das Radfahrerunfallrisiko bei den über 75jährigen Seniorinnen und Senioren.  Somit muss der Schwerpunkt der Verkehrssicherheitsarbeit bei den Senioren ab 65 Jahren als Fußgänger und Radfahrer liegen, in der Gruppe der über 75jährigen Senioren auch als Autofahrer.

In Stichworten:
Führerschein im Alter, Förderung der Mobilitäat, günstiger Seniorentarife, Aufklärung und Schutzmaßnahmen, Unfallsrisiko senken
 
Weitere auch seniorenrelevanten Themen:

Sicherheit   -   Bekämpfung der Kriminalität
Versorgung mit Güteren des täglichen Bedarfs
Kultur und Freizeit
Soziale Einrichtungen

gez.
München, 30. Juni 2016

Dr. Reinhold Babor, Bezirksvorsitzender SEN München und stellvert. Landesvorsitzender
 

2016 Anregungen für das Grundsatzprogramm der CSU: