Bezirksverband München

Bildersammlung 3259

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Es ist vorteilhaft, Mitglied in der Senioren-Union zu werden.

Anträge und Anfragen werde über den OB  an die Verwaltung gestellt

 Antrag  22.03.2018


Taxi im Krankeneinsatz

Es wird den Taxis erlaubt, mit erkennbaren Ausweis, sichtbar wie z.B. Parkscheine, in die Fußgängerzone zu fahren, wenn Krankentransporte vorgenommen werden, um vor Arztpraxen anhalten zu können, Kranke in die Praxis zu begleiten und dort wieder abzuholen. Der notwendige Ausweis ist von der Behörde zu erteilen, damit kein Mißbrauch möglich ist.

Begründung: Der Transport mit dem Taxi zum Arzt verhindert dann in vielen Fällen den kostspieligen Transport mit dem Rettungsdienst oder gar dem Notarztwagen. Der Transport zum Arzt mit dem Taxi ist für Personen mit Mobilitätseinschränkungen besonders wichtig. Aber auch viele ältere Menschen in schwierigen Gesundheitssituationen sind auf Taxis angewiesen. Daher ist  auch der Seniorenbeirat für diese Lösung, Taxis im Krankeneinsatz zu Ärzten in die Fußgängerzone einfahren zu lassen. Ein ähnlicher Ausweis für Taxis, wie ihn auch Ärzte haben, könnte vielen helfen, schnell zum Arzt zu kommen, eine menschenfreundliche Maßnahme, die die Genehmigungsbehörde nicht außer Acht lassen darf.
 

Initiative: Dr. Reinhold Babor, Stadtrat
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Anfrage 16.04.2018

Die ambulante Intensivpflege

Nach dem Pflege- und Wohnqualitätsgesetz ist die Heimaufsicht des KVR  nur für stationäre Einrichtungen und ambulant betreute Wohngruppen zuständig, Durch unangemeldet Besuche kann die Qualität der Pflege überprüft werden und hoheitlich bei Mängeln eingeschritten werden. Für die ambulante häusliche Pflege und Intensivpflege ist die Heimaufsicht nicht zuständig, sondern der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK). Er stellt den Pflegegrad fest und wählt einen beratungsorientierten Ansatz . Unangemeldete Hausbesuche zur Überprüfung der notwendigen Intensivpflege können in der Regel nicht stattfinden. Die Qualität der erbrachten ambulanten Pflege wird jährlich anhand von Eintragungen in den umfangreichen Fragebögen beurteilt.

Solche Eintragungen können, wie auch schon berichtet wurde, eine korrekte Behandlung des intensiv zu betreuenden Patienten vortäuschen. Auch die Abrechnung mit den Pflegekassen kann manipuliert werden.

Da Pflegebedürftige mit Intensivpflege im besonderem Maße auf die Sicherstellung einer qualitativ guten Versorgung angewiesen sind und wegen ihres Hilfebedarfs häufig selbst nicht mehr dazu in der Lage sind, ergeben sich Fragen, ob München mit seinen  seniorenspezifischen Einrichtungen Einfluss nehmen kann: 

Gib es für die städtischen Behörden Möglichkeiten, ambulante Pflegedienste besonders bei ambulanter Intensivpflege  zu überprüfen, ob geschultes Personal eingesetzt wird, um Missstände mit teils tödlichen Folgen zu verhindern?

Es gibt keine Veranlassung, eine ganze Branche unter Verdacht zu stellen. Sind aber der Beratungsstelle für Pflegebedürftige Pflegedienste im Münchner Raum bekannt, denen kriminelle Absicht unterstellt werden kann?

Nach welchen Kriterien wird die Aufnahme in die Pflegebörse vorgenommen und darauf geachtet nur kompetente Pflegedienste aufzulisten?

gez.                                                                                                                                                                             Dr. Babor, Stadtrat

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Auf der gut besuchten Messe „Die 66“ am Wochenende vom 03.04. bis 05.04.2019

haben abwechselnd 15 Mitglieder den Stand der SEN in der Halle 5 des Messezentrums betreut.

Die SEN konnte  den vielen interessierten Besuchern  unser Programm vorstellen. Die Attraktion war das Glücksrad mit dem kleine praktische Gegenstände gewonnen wurden.

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